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Klimprax-Projekt: Hessen unterstützt Kommunen bei Vorbereitung auf Starkregenereignisse

Klimprax-Projekt: Hessen unterstützt Kommunen bei Vorbereitung auf Starkregenereignisse
Starkregen ©animaflora - stock.adobe.com
11.05.2020 − 

In Hessen steht den Kommunen künftig ein Instrumentarium zur Verfügung, mit dem sie sich besser auf Starkregenereignisse vorbereiten können: Eine digitale Starkregen-Hinweiskarte weist künftig besonders gefährdete Gebiete in dem Bundesland aus.

Die Karte zählt zu den Instrumenten, die im Rahmen des Projekts „Klimprax Starkregen und Katastrophenschutz in Kommunen“ erarbeitet wurden, welches das hessische Umweltministerium am Freitag vorgestellt hat. Ziel des Projekts war es den Angaben zufolge, Schäden vorzubeugen und hessischen Kommunen dabei zu helfen, sich auf Starkregenereignisse einzustellen. Durchgeführt wurde das Vorhaben seit 2015 vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung im Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG).

Die Starkregen-Hinweiskarte basiert dem Ministerium zufolge auf Niederschlagsbeobachtungen, der Topographie und dem Versiegelungsgrad und enthalte darüber hinaus auch Daten zur Vulnerabilität der betreffenden Region im Hinblick auf die kritischen Infrastrukturen, die Bevölkerungsdichte und die Erosionsgefahr. Anhand dieser Karte könnten besonders gefährdete Kommunen ihre eigene Situation besser einschätzen und Vorsorge treffen. Auch bei großräumigen Planungen könne die Starkregen-Hinweiskarte von großem praktischem Nutzen sein.

Die hessische Umweltministerin Priska Hinz  (Grüne) sagte, dass die durch „Klimprax Starkregen“ erarbeiteten Werkzeuge die hessischen Kommunen ab sofort dabei unterstützten, Schäden durch Starkregen abzumildern oder zu vermeiden. Die Klimakrise bringe immer häufiger extreme Wetterereignisse mit sich, an die sich auch die Bewohner Hessens anpassen müssten. Das Land investiere deshalb pro Jahr rund 20 Millionen Euro in den Hochwasserschutz und die Gewässerentwicklung.

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