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Kreis Würzburg: Ursache für Keime im Wasser noch unklar

Kreis Würzburg: Ursache für Keime im Wasser noch unklar
Bildquelle: Philetdom - stock.adobe.com
04.10.2018 − 

Ein seit Mitte September in Gemeinden im Raum Würzburg geltendes Abkochgebot wegen einer Überschreitung des Grenzwertes für Enterokokken im Trinkwasser ist für alle im Landkreis Würzburg betroffenen Gemeinden und Ortsteile wieder aufgehoben worden. Das teilte der Landkreis Würzburg am Dienstag mit, nachdem das Abkochgebot für Helmstadt-Holzkirchhausen aufgehoben worden war.

Die den Angaben zufolge geringe Überschreitung des Grenzwertes für Enterokokken sei Versorgungsbereiches West des Zweckverbandes Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) im Rahmen einer routinemäßigen Beprobung festgestellt worden. In dem betroffenen Gebiet leben rund 50.000 Menschen. Die Ursache sei noch unklar.

Weiterhin bestehen bleibe das Abkochgebot für Retzbach im Landkreis Main-Spessart. Die Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) führe fortlaufend engmaschige mikrobiologische Untersuchungen ihrer Hochbehälter und Abgabeschächte durch. Die Hochbehälter würden weiterhin vorsorglich gechlort. Auch die Ortsleitungen selbst werden dem Landratsamt Würzburg zufolge aktuell von den Gemeinden noch wöchentlich mikrobiologisch kontrolliert und aktuell noch täglich hinsichtlich einer wirksamen Chlorung überprüft. Die vorsorgliche Chlorung werde nach Rücksprache mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mindestens bis zur Abarbeitung der in Frage kommenden Ursachen aufrechterhalten.     

Dem Landratsamt zufolge kommen als mögliche Ursachen unter anderem ein Rohrbruch im Zulauf der FWM-Leitung in den Hochbehälter Zellingen in circa sieben Meter Tiefe in Betracht. Dem LGL zufolge sei die Beseitigung des Rohrbruchs die vordringliche Maßnahme. 

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