|  

Künftige Aufgabe bei Kanalisation in NRW liegt in der Sanierung des Netzes

Künftige Aufgabe bei Kanalisation in NRW liegt in der Sanierung des Netzes
Kanal ©muldenphoto - Fotolia
10.08.2020 − 

In Nordrhein-Westfalen ist die Errichtung von Kanalisationsanlagen in der Fläche realisiert: Zu 98 Prozent liegt ein Anschluss an die Kanalisation, verbunden mit einer Abwasserbehandlung in einer Kläranlage, vor. Außerhalb geschlossener Siedlungsgebiete wird das Abwasser in Kleinkläranlagen gereinigt oder in abflusslosen Gruben gesammelt und abgefahren, heißt es in dem Bericht „Entwicklung und den Stand der Abwasserbeseitigung in Nordrhein-Westfalen“, den das Umweltministerium NRW vorgelegt hat. Damit sind auch die europäischen Anforderungen aus der Kommunalabwasserrichtlinie erfüllt, heißt es in dem Bericht.

Die zukünftigen Aufgaben im Bereich der Kanalisationsleitungen liegen dem Ministerium zufolge deshalb weniger im Neubau als in der Sanierung der in den letzten 100 Jahren entstandenen privaten und öffentlichen Kanalnetze. Derzeit werden circa 20 Prozent des öffentlichen Kanalnetzes als erneuerungs- oder sanierungsbedürftig angesehen, heißt es in dem Bericht.

Bei den privaten Hausanschlüssen liegt die Schätzung des Schadensbestandes mit rund 50 bis 70 Prozent deutlich höher. Der Wiederbeschaffungswert aller öffentlichen Abwasserkanäle und -leitungen in Nordrhein-Westfalen werde nach der Wasserwirtschaftsstudie für NRW aus dem Jahr 2019 auf circa 108 Milliarden Euro geschätzt.

Den Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − WWF Deutschland fordert ambitionierte Sofortmaßnahmen gegen Dürre

Der Goldbach ist der erste von 100 „wilden Bächen“ in Hessen  − vor