|  

Kurzfristige Entspannung an der Spree und an Schwarzer Elster, Situation aber immer noch prekär


Die Schwarze Elster.
04.09.2020 − 

Flächendeckende Niederschläge haben zu einer leichten Verbesserung der angespannten Lage in den Einzugsgebieten von Spree, Schwarzer Elster und Lausitzer Neiße verholfen und zu einer kurzfristigen Entspannung der Niedrigwassersituation geführt. Die hohen Niederschlagsmengen, von lokal bis zu 60 Liter pro Quadratmeter, ermöglichten es, erste Maßnahmen wieder schrittweise einzustellen, teilte das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburg am 3. September mit.

Die generell prekäre Speichersituation habe sich jedoch kaum verbessert. Bei einem erneuten Ausbleiben von Niederschlägen sei von einer zügigen Rückkehr zu den extremen Niedrigwasserverhältnissen auszugehen.

Im Oberlauf der Spree und den sächsischen Zuflüssen habe sich die Niedrigwassersituation durch die ergiebigen Niederschläge des 30. und 31. August zumindest kurzfristig entspannt. Die Talsperren Bautzen und Quitzdorf erhielten aktuell erhöhte Zuflüsse aus ihren Einzugsgebieten. Die Talsperre Bautzen sei momentan zu 40 Prozent gefüllt und stütze den Abfluss der Spree. In der Talsperre Quitzdorf stehe weiterhin nicht genügend Wasser für die aktive Bewirtschaftung zur Verfügung. Auch die gefallenen Niederschläge würden nicht für eine ausreichende Wiederauffüllung genügen. Im Speicherbecken Bärwalde stehen den Angaben zufolge noch 20 Prozent des Speichervolumens zur Verfügung.

Abfluss am Unterpegel Leibsch etwas entspannt

Die Talsperre Spremberg habe in den vergangenen Wochen nur einen sehr niedrigen Zufluss von etwa sechs Kubikmetern pro Sekunde erhalten. Der Abfluss am Unterpegel Leibsch habe sich aufgrund der flächendeckenden Niederschläge auch etwas entspannt.

Die mit den Abgabereduzierungen und der warmen Witterung notwendig gewordenen Maßnahmen zur Gewährleistung eines Mindestabflusses am Ausgang des Spreewaldes, könnten aufgrund der verbesserten Ausgangssituation teilweise abgeschwächt werden. So würden einige Spreeausleitungen, die in den vergangenen Wochen zum Teil komplett eingestellt wurden, wieder mit Wasser beschickt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Dossier: Spurenstoffe im Wasserkreislauf – Vierte Reinigungsstufe und Herstellerverantwortung in der Diskussion

Landtag Brandenburg fordert Gesamtkonzept zur Anpassung an den Klimawandel für das Politikfeld Wasser  − vor