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Land Berlin arbeitet am Aufbau eines systematischen Starkregenrisikomanagements

Land Berlin arbeitet am Aufbau eines systematischen Starkregenrisikomanagements
Hochwasserkatastrophen wie zuletzt in NRW und
Rheinland-Pfalz erwartet die Senatsverwaltung nicht.
19.08.2021 − 

Das Land Berlin arbeitet derzeit am Aufbau eines systematischen Starkregenrisikomanagements. Das teilte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) in einer Antwort auf eine Schriftliche Anfrage der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus (Drucksache 18/28189) mit. Als Vorstufe für die Starkregengefahrenkarte liege bereits eine berlinweite Starkregenhinweiskarte vor, die auf der Grundlage von Feuerwehreinsätzen in Kombination mit einer topographischen Senkenanalyse erste Hinweise für Gefahrengebiete ermögliche. Vor Veröffentlichung dieser Karte müssten jedoch Belange des Datenschutzes geprüft werden.

Die Senatsverwaltung weist in ihrer Antwort darauf hin, dass Starkregengefahrenkarten und die darauf basierende Risikoanalyse die Grundlagen zur Erstellung eines kommunalen Handlungskonzeptes zur Vermeidung oder Minderung von Schäden infolge von Starkregenereignissen darstellen. Aktuell bereiteten die Berliner Wasserbetriebe (BWB) in Abstimmung mit der SenUVK eine Musterleistungsbeschreibung für die Erarbeitung berlinweiter Starkregengefahrenkarten vor. Eine Sicherstellung der Finanzierung sei noch erforderlich, heißt es in der Antwort.

Wegen der geringeren Gefälleverhältnisse in Berlin erwartet die Senatsverwaltung nicht, dass sich ähnliche Hochwasserkatastrophen wie zuletzt in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen in der Bundeshauptstadt ereignen könnten. Gleichwohl könnten auch in Berlin Schäden erheblich sein. So wäre ein Extremszenario etwa das Zusammentreffen eines lang anhaltenden Flusshochwassers in Spree und Havel mit lokalen Sturzfluten über der Innenstadt. Die Überlagerung derartiger Situationen sei sehr selten zu erwarten, aber nicht ausgeschlossen.

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