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Landtag Brandenburg fordert Gesamtkonzept zur Anpassung an den Klimawandel für das Politikfeld Wasser

Landtag Brandenburg fordert Gesamtkonzept zur Anpassung an den Klimawandel für das Politikfeld Wasser
Der Landtag plädiert für nachhaltige Lösungen.
03.09.2020 − 

Die Landesregierung Brandenburg soll bis Ende 2021 ein Gesamtkonzept zur Anpassung an den Klimawandel im Politikfeld Wasser erarbeiten. Das hat der Potsdamer Landtag Ende August beschlossen (Drucksache 7/1818-B). Das Konzept soll sowohl das Oberflächenwasser als auch das Grundwasser umfassen. Zudem soll das in Erarbeitung befindliche Niedrigwasserkonzept integriert werden.

Zur Begründung führt der Beschluss des Landtags an, dass die Hitzesommer 2018 und 2019 zu extrem niedrigen Wasserständen in der Landschaft und im Grundwasser geführt haben, die durch die Niederschläge bisher nicht wieder ausgeglichen werden konnten. Auch im Jahr 2020 sei die Situation weiter angespannt. Mit der Temperaturerhöhung und der zunehmenden Verdunstung, der Verlängerung der Vegetationsperiode und einer veränderten Verteilung der Niederschlagsmengen im Jahresverlauf sende der Klimawandel seine Signale.

Die Auswirkungen des Klimawandels auf das Wasserdargebot schlügen sich nicht nur negativ auf Natur und Landschaft nieder, sondern beeinträchtigten mittlerweile auch zahlreiche Nutzer in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Fischerei- und Teichwirtschaft, Gartenbau und Kleingartenwesen, Schifffahrt, Tourismus, Industrie oder die öffentliche Wasserversorgung, heißt es in dem Beschluss weiter. Dadurch könnten verstärkt Nutzungskonflikte auftreten. Diesen Herausforderungen müsse mit innovativen und nachhaltigen Konzepten begegnet werden.

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