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Leibniz-Institut Zalf: Zeit für Umdenken beim Düngemitteleinsatz

Leibniz-Institut Zalf: Zeit für Umdenken beim Düngemitteleinsatz
Düngen ©romankrykh - stock.adobe.com
03.12.2021 − 

Die gesetzlichen Regelungen und gestiegene Preise für Düngemittel befördern nach Ansicht von Wissenschaftlern des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (Zalf) in Müncheberg bei Berlin nur nach und nach ein Umdenken im Einsatz auf den Feldern.

„Trotz Düngeverordnung ist die Landwirtschaft in Deutschland teilweise weiterhin durch hohe Nährstoffüberschüsse gekennzeichnet, insbesondere in viehstarken Regionen“, sagte Agrarökonomin Sandra Uthes, Co-Leiterin einer vom Bundesforschungsministerium geförderten Forschergruppe für eine nachhaltigere Landwirtschaft.

Aus Uthes' Sicht ist das Düngemanagement angesichts der ausgebrachten Mengen und der in vielen Regionen zu hohen Nitratwerte im Grundwasser verbesserungswürdig. „Zur Einsparung tragen beispielsweise die Präzisionslandwirtschaft in Kombination mit Robotik oder die Rückbesinnung auf agrarökologische Prinzipien bei“, sagte die Wissenschaftlerin.

Uthes plädierte für finanzielle Hilfen für Betriebe, um die Tierbestände zu verringern. Zudem sollten Investitionsprogramme zum Umstieg auf umweltfreundliche Technologien anregen. (dpa)

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