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Lies: In Zukunft wird weniger Salzfracht in die Innerste eingeleitet

Lies: In Zukunft wird weniger
Bildquelle: Umweltministerium Niedersachsen
22.11.2018 − 

Die Wasserqualität der Innerste wird sich verbessern, da in Zukunft weniger Salzfracht in den Fluss eingeleitet wird – das erklärte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) am Dienstag, nachdem das Unternehmen Kali + Salz (K+S) die wasserrechtliche Erlaubnis für die Wiederinbetriebnahme des Hartsalzwerkes Siegfried Giesen im Landkreis Hildesheim erhalten hat.

Aus der Sicht des Umweltministeriums habe es keinen fachlichen Grund mehr gegeben, die Entscheidung der wasserrechtlichen Erlaubnis weiter aufzuschieben. Nach Prüfung aller Unterlagen und der Einwände des Landkreises sei das Umweltministerium zu der Auffassung gelangt, dass sich die Gewässerqualität der Innerste durch die Wiederinbetriebnahme auf Dauer nicht verschlechtern werde. Denn der Betriebsplan sehe vor, dass das Haldenwasser abgefangen und für die Produktion im geplanten neuen Werk genutzt wird. So wird Lies zufolge erreicht, dass mittelfristig weniger Salzwässer in die Innerste geleitet werden.

Damit werde die Vorgabe der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), den Zustand der Gewässer nicht zu verschlechtern, hier „in vollem Umfang“ erfüllt. Auf dieser Grundlage hat Lies nach eigenen Angaben den Landkreis Hildesheim aufgefordert, das wasserrechtliche Einvernehmen herzustellen. Die Vorgaben des Wasserrechtes würden beachtet. 

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