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Materialschutzmittel passieren Kläranlagen zum Teil ohne jegliche Elimination

Materialschutzmittel passieren Kläranlagen
Kläranlage ©bierwirm - stock.adobe.com
28.09.2020 − 

Materialschutzmittel passieren die Kläranlagen zum Teil ohne jegliche Elimination. Sie zählen zu den Biozidwirkstoffen, die am häufigsten in den Kläranlagenabläufen gefunden werden, heißt es in der Studie „Belastung der Umwelt mit Bioziden realistischer erfassen - Schwerpunkt Einträge über Kläranlagen“, die das Umweltbundesamt (UBA) aktuell vorgelegt hat. Durchgeführt wurde das Projekt vom Institut für Wasser und Gewässerentwicklung (IWG) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

Zwar liegen die Konzentrationen meist unterhalb der Gewässerqualitätskriterien, heißt es in dem Bericht. Da die Einträge allerdings kontinuierlich erfolgen, könne eine Gewässergefährdung dennoch nicht ausgeschlossen werden. Das Projekt habe gezeigt, dass Mischwasserentlastungen eine wichtige Eintragsquelle für Biozide darstellen. Über diesen Pfad gelangten neben den Substanzen, die über den Kläranlagenablauf in die Gewässer eingetragen werden, auch solche, die durch Adsorption am Klärschlamm oder durch mikrobiellen Abbau im Regelfall gut in der Kläranlage eliminiert werden, heißt es in dem Bericht.

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