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Mecklenburg-Vorpommern: „Erhöhte Uranwerte haben natürlichen Ursprung“


Dr.Till Backhaus (Quelle: Mecklenburg-Vorpommern)
29.08.2013 − 

Im Grund- und Trinkwasser in Mecklenburg-Vorpommern sind erhöhte Werte des radioaktiven Metalls Uran gefunden worden. Während die Grünen das auf den Einsatz von zu viel Dünger in der Landwirtschaft zurückführen, geht Agrarminister Til Backhaus (SPD) von einem natürlichen Ursprung aus.

„Für die Vermutung, dass die erhöhten Uran-Gehalte im Grund- und Trinkwasser aus mineralischen Phosphordüngemitteln stammen, gibt es nach wie vor keine belastbaren Erkenntnisse“, sagte Backhaus am Mittwoch.

Das vergleichsweise häufig vorkommende Schwermetall sei in der Erdkruste mit circa 2,4 Milligramm pro Kilogramm stärker vertreten, als zum Beispiel Calium, Zinn, Quecksilber oder Selen. Es werde in Flüssen, Meeren und im Grundwasser gefunden. Eine entsprechende Arbeitsgruppe „Uran im Grund- und Trinkwasser in M-V“ sei bereits im Jahr 2009 ins Leben gerufen worden.

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