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Mikroschadstoffe: BUND warnt vor Kombinationswirkungen

Mikroschadstoffe: BUND warnt vor Kombinationswirkungen
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24.01.2020 − 

Kombinationswirkungen sind ein Grund dafür, dass eine Vielzahl von Mikroschadstoffen in Gewässern schädlichere Wirkungen haben als nach Laboruntersuchungen vorhergesagt. Diese Feststellung trifft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in seinem Positionspapier „Herausforderungen für eine nachhaltige Stoffpolitik“, das der Verband gestern vorgelegt hat.

Toxikologen bestimmten üblicherweise die Wirkung von Einzelstoffen und unterschätzten daher die Risiken durch Kombinationswirkungen häufig, schreibt der BUND. Mensch und Umwelt seien aber vielen Substanzen gleichzeitig und in Folge ausgesetzt. Deshalb müsse das Vorsorgeprinzip verstärkt in Risikobewertung und -management einbezogen werden.

Der BUND warnt unter anderem vor langlebigen wasserlöslichen Stoffen, die leicht versickern und im Grundwasser über lange Strecken transportiert werden. Werde Grundwasser oder Uferfiltrat als Trinkwasser genutzt, könnten solche mobilen persistenten Stoffe in der Wasseraufbereitung kaum entfernt werden. Stoffe mit solchen Eigenschaften sollten deshalb nach der REACH-Verordnung in die Kandidatenliste der besonders besorgniserregenden Stoffe aufgenommen werden, fordert der Umweltverband.

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