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Müllangeln im Green Kayak geht auf Hamburgs Gewässern weiter

Müllangeln im Green Kayak geht auf Hamburgs Gewässern weiter
Bildquelle: Florian Besser / Behörde für Umwelt und Energie
04.01.2022 − 

In Hamburg geht das Müllangeln im Green Kayak weiter. Wie Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) mitteilte, werde das Modell, Hamburg auf dem Wasserweg zu erkunden und dabei die Umwelt zu schützen, auch in den nächsten Jahren gefördert. Die Beliebtheit der Green-Kayak-Initiative habe gezeigt, dass die Sauberkeit der Gewässer vielen Hamburger*innen ein Herzensanliegen sei.

Über 5.000 Menschen nahmen das Angebot bislang wahr und fischten in drei Jahren über zwölf Tonnen Abfall aus den Gewässern, so Kerstan: „Ich freue mich sehr, dass wir der Initiative als Förderpartner weiter zur Seite stehen und es im April heißt: An die Paddel!“ An fünf Verleihstationen rund um Alster, Kanäle, Gose-Elbe und Bille stehen die grünen Boote bereit und können ohne Vorerfahrung genutzt werden. Bestückt mit Müllgreifer und -tonne können Mitmachende für zwei Stunden kostenlos die Gewässer durchqueren. Im Gegenzug sammeln sie Abfall aus dem Wasser und teilen ihre Erlebnisse unter den Hashtags #greenkayak und  #sauberesachefürhamburg.

Die Hamburger Umweltbehörde war nach eigenen Angaben der erste Partner dieser vorbildlichen Initiative außerhalb Dänemarks. Das Umweltprojekt startete im Jahr 2017 in Kopenhagen mit dem Ziel, Küstenregionen, Häfen, Flüsse und Kanäle von Plastikverschmutzung zu befreien. Mittlerweile seien die Kayaks auf den Gewässern zahlreicher europäischer Städte unterwegs.

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