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Neue Talsperren in Nordrhein-Westfalen?

Neue Talsperren in Nordrhein-Westfalen?
Bildquelle: Amir Kaljikovic - Fotolia
14.11.2018 − 

Nach dem Hitzesommer sind manche Kommunen besorgt um ihre zukünftige Wasserversorgung, weil auch die Pegel der Talsperren stark gesunken sind. Die Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein in NRW will aus diesem Grund untersuchen lassen, ob es möglich ist neue Talsperren zu bauen. Es soll nun eine Vorstudie für eine Machbarkeitsstudie für neue Talsperren vom Forschungsinstitut Wasser und Umwelt der Universität Siegen erstellt werden, teilte die Kreisverwaltung am Montag mit.

„In dieser Situation sind Politik und Verwaltung gefordert, frühzeitig Konzepte zu entwickeln, um mittelfristig für die Bewältigung der Folgen des Klimawandels gut aufgestellt zu sein“, so Landrat Andreas Müller. „Würden wir mit solchen Planungen erst beginnen, wenn z.B. unsere Talsperren absehbar leer laufen, wäre es zu spät, um noch reagieren zu können.“

Deshalb schlägt die Kreisverwaltung eigenen Angaben zufolge jetzt vor, sich erstmals wieder ernsthaft mit der Frage auseinanderzusetzen, ob weitere Trinkwassertalsperren in Siegen-Wittgenstein errichtet werden können. Es sollen zwei mögliche Standorte neu bewertet werden, die bereits im aktuellen Regionalplan von 2008 enthalten sind. Zum einen die Truftetalsperre auf dem Gebiet der Stadt Bad Berleburg und zum zweiten die Elberndorftalsperre im Bereich der Gemeinde Erndtebrück und der Stadt Hilchenbach.

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