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Neues Bundeszentrum für Spurenstoffe nimmt Arbeit auf

Neues Bundeszentrum für Spurenstoffe nimmt Arbeit auf
Das Zentrum wird weitere relevante Spurenstoffe identifizieren.
23.03.2021 − 

Das Umweltbundesamt (UBA) wird die Arbeiten zur Spurenstoffstrategie des Bundes in einem neu gegründeten Spurenstoffzentrum weiter vorantreiben. Das in Leipzig angesiedelte Zentrum werde in den kommenden Monaten sukzessive seine Arbeit aufnehmen und gemeinsam mit einem Expertengremium weitere relevante Spurenstoffe identifizieren, teilten das Bundesumweltministerium (BMU) und das UBA gemeinsam mit.

Unter Einbindung von Herstellern und der Wasserwirtschaft sollen an Runden Tischen weitere Maßnahmen zur Eintragsminderung entwickelt und die Länder bei der Einführung der vierten Reinigungsstufe in Kläranlagen beraten werden. Zum Aufgabenportfolio des Spurenstoffzentrums gehöre auch, die Forschung im Bereich der Spurenstoffe weiter voranzutreiben und einen strukturierten Informationsaustausch zwischen Ländern, Kommunen, Kompetenzzentren und Hochschulen hinsichtlich quellenorientierter und nachgeschalteter Minderungsmaßnahmen zu entwickeln.

Der beste Ansatz sei, dass Spurenstoffe gar nicht erst ins Abwasser gelangen, betonen BMU und UBA. Dafür müsse bei der Herstellung und der Anwendung von Produkten, etwa in der Arzneimittel- und Bauindustrie, angesetzt werden. Im Alltag werde eine Vielzahl verschiedener Chemikalien eingesetzt. Dazu zählen etwa Tier- und Humanarzneimittel, Wasch- und Reinigungsmittel, Biozide im Haushalts­, Gesundheits­ und Baubereich, Industriechemikalien, Pflanzenschutzmittel und weitere Chemikalien. Die genaue Anzahl unterschiedlicher Stoffe sei jedoch weder bekannt noch konstant, da tägliche neue Verbindungen entwickelt würden.

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