|  

Niedersachsen muss die Stickstoffeinträge um rund 37.000 Tonnen im Jahr verringern

Niedersachsen muss die Stickstoffeinträge
© volff - Fotolia
06.11.2019 − 

Niedersachsen muss die Stickstoffeinträge um circa 37.000 Tonnen im Jahr verringern, um die gesetzlichen Vorgaben erfüllen zu können. Beim Phosphor liegt die einzusparende Menge bei rund 1.400 Tonnen im Jahr, erklärte Anne Rickmeyer, Direktorin des Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), auf dem Gewässerforum in Hannover.

Dabei seien die Grenzwerte von 2,8 Milligramm je Liter für Gesamtstickstoff (TN) und bis zu 0,3 Milligramm je Liter für Phosphat zu Grunde gelegt worden. Das Bewirtschaftungsziel von 2,8 mg TN/l dient dem NLWKN zufolge hauptsächlich dem Schutz der Küstengewässer. „Da die Stickstoffeinträge aber zum großen Teil aus dem Binnenland in die Küstengewässer gelangen, legen wir diesen Wert auch im Binnenland zugrunde“, erläuterte Stephanie Gudat vom NLWKN.

"Nitrat ist beherrschendes Thema in umweltpolitischer Debatte"

Die Belastung des Grundwassers mit Nährstoffen wie Nitrat sei derzeit ein beherrschendes Thema der umweltpolitischen Debatte, sagte Frank Doods, Staatssekretär im niedersächsischen Umweltministerium, Ende Oktober auf dem Gewässerforum in Hannover.  

Nur zwei Prozent der Flüsse, Bäche und Seen in Niedersachsen erreichten den von der Europäischen Union vorgegebenen guten ökologischen Zustand oder das gute ökologische Potential. Ursache für die schlechte Einstufung der anderen Oberflächengewässer sind nicht nur bauliche Maßnahmen wie Begradigungen, Wanderungshindernisse oder massive Ufereinfassungen aus Beton, sondern eben auch Funde von Schadstoffen wie Pestiziden und Industriechemikalien oder zu hohe Nährstoffeinträge.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − DLG und VKU: Gewässerschutz und Düngung schließen einander nicht aus

Dossier: Spurenstoffe im Wasserkreislauf – Vierte Reinigungsstufe und Herstellerverantwortung in der Diskussion  − vor