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Niedersachsen: Versalzung des Grundwassers durch K+S in Siegfried-Giesen bislang unbedenklich

Niedersachsen: Versalzung des Grundwassers durch K+S in Siegfried-Giesen bislang unbedenklich
Bildquelle: Landtag Niedersachsen
12.10.2018 − 

Das Grundwasser im Umfeld des Hartsalzbergwerks von Kali + Salz (K+S) in Siegfried-Giesen ist durch Versalzung belastet. Im Bereich Sarstedt/Giesen gebe es mehrere Gebiete, in denen der untere Teil des Grundwasserleiters versalzt ist, heißt es in der Antwort des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage von Abgeordneten der Grünen im Landtag in Hannover.

Um neue Grundwasserverunreinigungen zu vermeiden, sehen die Antragsunterlagen zur Genehmigung der Wiederinbetriebnahme des Hartsalzbergwerkes Siegfried-Giesen eine entsprechende Basisabdichtung unter der Neuhalde vor, heißt es in der Antwort.

Die beteiligten Fachbehörden – der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), der Gewässerkundliche Landesdienst (GLD) sowie die Untere Wasserbehörde des Landkreises Hildesheim - sehen aber bisher keine Notwendigkeit, wegen des aktuellen Grundwasserzustandes besondere Maßnahmen zu ergreifen, heißt es in der Antwort.

Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens für die neue Halde werde festgelegt, dass diese von Beginn an so abgedeckt werden muss, dass von dort aus weitere salzbelastete Wässer nur in stark verringertem Umfang anfallen. Darüber hinaus sollten Sicherungsmaßnahmen an der Althalde ausgeführt werden. Unter anderem soll die Althalde abgedeckt werden, um die Einleitmengen mittelfristig entsprechend dem Stand der Technik gegenüber der heutigen Situation zu reduzieren. Im Fall einer Wiederinbetriebnahme wären beide Vorhaben zu realisieren.

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