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NRW führt bei Düngeregeln zielgenaue Maßnahmen für den Grundwasserschutz ein

NRW führt bei Düngeregeln zielgenaue Maßnahmen für den Grundwasserschutz ein
Düngen in der Landwirtschaft ©agrarmotive - stock.adobe.com
09.03.2020 − 

In Nordrhein-Westfalen sollen nitratbelastete Gebiete auf Basis neuer Erkenntnisse stärker differenziert werden. Das ist Inhalt des Entwurfs zur Änderung der Landesdüngeverordnung, den das  Landeskabinett in der vergangenen Woche verabschiedet hat.

 „Erforderliche weitergehende Maßnahmen zum Grundwasserschutz sollen dort ergriffen werden, wo die Belastungsquellen sind. Wir müssen weg von pauschalen hin zu zielgenauen Anforderungen“, sagte Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU). Der Entwurf werde nun den Umwelt- und Landwirtschaftsverbänden zur Stellungnahme übersandt. Ein Inkrafttreten der Neuregelungen ist für Anfang April vorgesehen. Ebenfalls Anfang April soll der Bundesrat über die novellierte Düngeverordnung des Bundes abstimmen.

Vorliegende Monitoringergebnisse als Grundlage

Grundlage für die Anpassung der Düngeverordnung sind dem Ministerium zufolge unter anderem die mittlerweile vorliegenden aktuellen Monitoringergebnisse zur Bewertung des chemischen Zustands der Grundwasser-Körper. Danach werde sich infolge der an vielen Stellen feststellbaren Verringerung der Nitratkonzentrationen auch die künftige Einstufung vieler Grundwasserkörper ändern (vgl. EUWID 38.2019).

Auf Basis dieser Ergebnisse, der laufenden Überprüfung der Grundwassermessstellen sowie zusätzlicher Modellierungen wird den Angaben zufolge mit der Anpassung der Landesdüngeverordnung eine neue Kulisse skizziert, die eine stärkere Binnendifferenzierung bei der Betrachtung und Bewertung der Grundwasserkörper vornimmt.

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