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NRW-Umweltministerium veröffentlicht finale Kulisse nitratbelasteter Gebiete

NRW-Ministerium veröffentlicht finale
Ein Traktor.
12.02.2021 − 

Das nordrhein-westfälische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium hat dem federführenden Bundesumweltministerium die finale Kulisse der nitratbelasteten Gebiete übermittelt, in denen zum Schutz des Grundwassers zusätzliche Düngemaßnahmen umzusetzen sind. Die neue Gebietskulisse ist seit dem 11. Februar 2021 auf dem Kartendienst ELWAS-Web feldblockscharf ausgewiesen.

Sie gilt laut einer Mitteilung des Landesministeriums ab dem 1. März 2021 und ist das Ergebnis der Umsetzung der Bundesdüngeverordnung (§§4-10) und der Vorgaben der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift Gebietsausweisung (AVV GeA). Nach Abschluss aller Berechnungen umfasst die neue Gebietskulisse eine Fläche von insgesamt rund 165.000 Hektar.

„Wie angekündigt schaffen wir damit vor Beginn der Düngesaison Klarheit für die Landwirtinnen und Landwirte", sagte Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) und mahnte eine konsequente Umsetzung an. In belasteten Gebieten seien zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Aber allerorts gelte, dass nur so viel Nährstoffe ausgebracht werden, dass Pflanzen und Böden optimal mit Nährstoffen versorgt werden, ohne dass es zu unerwünschten Austrägen in die Umwelt und das Grundwasser kommt.

Insbesondere die Berücksichtigung der zwischenzeitlich von der Landwirtschaftskammer übermittelten Daten des neuen Nährstoffberichts hätten zu einer weiteren Reduzierung der Gebietskulisse geführt. Im Ergebnis gelten fortan auf rund elf Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche zusätzliche Anforderungen an die landwirtschaftliche Düngung. Welche dies sind, schreiben die Bundesdüngeverordnung und die zum Jahreswechsel in Kraft getretene neue Landesdüngeverordnung vor.

Die Berechnungen und Modellierungen wurden durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Aufgrund der jeweils unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort sei jeder Feldblock und damit jede Betroffenheit von Landwirten unterschiedlich.

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