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Ostseeanrainerstaaten wollen Düngebelastung der Ostsee verringern

Ostseeanrainerstaaten wollen Düngebelastung der Ostsee verringern
Ostsee ©joergneufeld - stock.adobe.com
21.10.2021 − 

Die Ostseeanrainerstaaten der Helsinki Kommission (HELCOM) wollen die Düngebelastung der Ostsee verringern. Das geht aus dem Ostseeaktionsplan für den Zeitraum 2021-2030 hervor, den HELCOM und der europäische Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius gestern vorgelegt haben.

Im Fokus des Plans stehen Aktivitäten gegen Verschmutzungen der Ostsee, vor allem durch Meeresmüll sowie Eutrophierung, die durch Überdüngung verursacht wird. Den aktuellen HELCOM-Vorsitz hat Deutschland inne, federführend verantwortlich ist das Bundesumweltministerium (BMU).

Wie das BMU mitteilt, wollen sich die HELCOM-Partner verstärkt dem Problem der Eutrophierung widmen. Der Plan nennt dabei als Ziel eine von Eutrophierung freie Ostsee. Durch Überdüngung gerieten zahlreiche Nährstoffe aus der Landwirtschaft über das Grundwasser, die Flüsse oder auch die Atmosphäre in die Ostsee. Infolgedessen komme es zu enormem Algenwachstum, das wiederum Meerestieren und Unterwasserpflanzen den nötigen Sauerstoff nimmt. Auf diese Weise sind verstärkt tote Zonen in der Ostsee entstanden.

Mit der Verabschiedung einer Nährstoff-Recycling-Strategie reagiere HELCOM auf diese Situation, so das BMU. Die Partner wollten in den kommenden Jahren ein nachhaltiges Management von Nährstoffen etablieren und den Nährstoffverlust in Richtung Ostsee durch effiziente Nutzung der Nährstoffe so weit wie möglich minimieren.

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