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Projekt in NRW: Ruhrgebiet will Verdunstungsrate um 10 Prozent-Punkte erhöhen

Projekt in NRW: Ruhrgebiet will Verdunstungsrate  um 10 Prozent-Punkte erhöhen
Unterzeichnung der symbolischen Erklärung ©Klaus Baumers/EGLV
17.07.2020 − 

Bis 2040 sollen im Ruhrgebiet der Abfluss von Regenwasser im Mischsystem um 25 Prozent reduziert und die Verdunstungsrate um zehn Prozent erhöht werden. Damit könnten Starkregengefahren sowie Hitzebelastungen vermieden oder reduziert und der Vorbildcharakter der Kommunen im Ruhrgebiet gestärkt werden, teilten das Umweltministerium NRW und die Emschergenossenschaft Mitte Juli mit.

Das Projekt umfasst den Angaben zufolge das gesamte Ruhrgebiet. Ausgangspunkt sei, dass der Klimawandel die Hitzebelastung in den Städten verstärkt, während gleichzeitig von einer Zunahmen an Starkregenereignissen auszugehen sei. Die Ziele sollten von nun an im Gesamtraum des Regionalverbands Ruhr mit allen Kommunen und Wasserverbänden umgesetzt werden.

Gebietskulisse umfasst Fläche von 4.435 km²

Die gesamte Gebietskulisse umfasst den Angaben zufolge eine Fläche von 4.435 km², in der circa 5,1 Millionen Menschen in 53 Städten und Gemeinden leben. Für die Umsetzung der oben genannten Klimafolgenanpassungsmaßnahmen stünden in den kommenden zehn Jahren in diesem Raum Fördermittel mit einem Volumen von rund 250 Millionen Euro zur Verfügung.

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