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Rheinland-Pfalz fördert Phosphor-Reduktion

Rheinland-Pfalz fördert Phosphor-Reduktion
Bildquelle: JEGAS RA - stock.adobe.com
16.01.2019 − 

Das rheinland-pfälzische Umweltministerium will die Phosphor-Reduktion im Land ausbauen und hat deswegen seine Fördermöglichkeiten für kommunale Kläranlagen erweitert. So sollen Phosphoreinträge in Bäche, Flüsse und Seen weiter verringert werden. Wie das Ministerium am Dienstag mitteilte, können Städte und Gemeinden bis 2020 zu der bestehenden Förderung einen zusätzlichen Bonus von 20 Prozent für Maßnahmen zur Reduktion vom Phosphoreinträgne aus kommunalen Kläranlagen erhalten.

Die Vorraussetzungen für die Förderung sind den Angaben zufolge, dass die geplanten Maßnahmen schnell umgesetzt werden, dass der Nährstoffgehalt um mindestens 20 Prozent im Vergleich zu bisher gesenkt wird und dass die Anlagen auf die Einhaltung von Mindestzielwerten ausgelegt sind. Von 2021 an bis Ende 2022 beträgt dieser zusätzlicher Bonus zehn Prozent, hieß es.

„Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Reinigungsleistung von Kläranlagen beim Nährstoff Phosphor sind dringend erforderlich, denn Phosphate düngen unsere Gewässer. Die Konsequenz: unkontrolliertes Algen- oder Blaualgenwachstum mit negativen Folgen auf unsere Gewässerqualität und den darin lebenden Tiere und Pflanzen. Mit dem zusätzlichen Bonus setzen wir Anreize, unsere Bäche, Flüsse und Seen zeitnah stärker vor Phosphor-Einträge zu schützen“, erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne). Dies sei auch dringend erforderlich, um bis 2027 einen guten Zustand der Gewässer nach den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zu erreichen, so Höfken weiter.

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