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Röstel: Geplanter Ausstieg aus Klärschlammdüngung könnte Standortnachteil für Deutschland werden

Röstel: Geplanter Ausstieg aus Klärschlammdüngung könnte ein Standortnachteil für Deutschland werden
Bildquelle: Stadtentw. Dresden
28.10.2015 − 

Der vom Bundesumweltministerium geplante Ausstieg aus der bodenbezogenen Klärschlammverwertung könnte sich negativ auf den Wirtschaftsstandort Deutschland auswirken. Davor hat die kaufmännische Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Dresden GmbH, Gunda Röstel, gestern auf der Wasserfachlichen Aussprachetagung (wat) in Essen gewarnt. Es sei zu erwarten, dass die Kosten der Abwasserbehandlung durch die künftig vorgeschriebene Phosphorrückgewinnung deutlich ansteigen werden, sagte sie mit Blick auf den Referentenentwurf für eine Novelle der Klärschlammverordnung, der Ende August veröffentlicht wurde.

Sollten die Bestimmungen tatsächlich in Kraft treten, müssten die Abwassergebühren in Dresden voraussichtlich um 20 bis 30 Cent pro Kubikmeter angehoben werden, nannte Röstel überschlägige Schätzungen ihres Hauses. Das wäre nach 1990 erstmals ein drastischer Schritt. Den Bürgern wäre das nur schwer zu vermitteln. Und die vor Ort ansässigen Unternehmen, etwa aus der Wafer-Industrie, würde es in besonderer Weise treffen. „Die rechnen alle mit spitzem Bleistift“, unterstrich sie. „Wenn unser Gesetzgeber das jetzt so entscheidet, dann gelangen Unternehmen mit hohem Wasserverbrauch unter hohen Wettbewerbsdruck.“ 

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