|  

Ruhrverband: Spurenstoffe müssen an der Quelle vermieden werden

Ruhrverband: Spurenstoffe müssen  an der Quelle vermieden werden
R. Rüther und N. Jardin. Bildquelle: Ruhrverband
13.09.2018 − 

Bevor wegen der Spurenstoffe in Gewässern kostenintensive Maßnahmen in den kommunalen Kläranlagen ergriffen werden, sollte man das Verursacherprinzip anwenden. Das hat der Ruhrverband anlässlich der Vorstellung des aktuellen Ruhrgüteberichts am Dienstag gefordert.

Der Ruf nach der Aufrüstung von Kläranlagen werde laut, sobald neue Substanzen in Gewässern entdeckt werden. Die jüngere Diskussion über antibiotikaresistente Bakterien in Flüssen und Seen ist nach Auffassung des Verbandes ein gutes Beispiel dafür: Selbst wissenschaftliche Institutionen des Bundes forderten eine vierte Reinigungsstufe, obwohl diese die Antibiotikaresistenzen im Kläranlagenablauf nicht nennenswert reduzieren könne.

Wie der Rückgang der Chemikalien von TOSU und perfluorierte Tenside (PFT) in der Ruhr oder der Erlass der Waschmittelgesetze in 1960er Jahren bewiesen, wirkten Maßnahmen an der Quelle effizient und nachhaltig, so der Verband. Die Forschungsvorhaben „Essen macht’s klar“ zu einem sorgsameren

Umgang mit Medikamenten und „Merk’mal“ gegen den Eintrag von Röntgenkontrastmittel (RKM) in der Ruhr zeigen nach Auffassung des Ruhrverbandes, dass die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema und die Anwendung des Verursacherprinzips erfolgreich seien.  

Aus Vorsorgegründen werde die bisherige naturnahe Wasseraufbereitung aber in vielen Ruhrwasserwerken um zusätzliche technische Verfahrensschritte ergänzt, um den in der Ruhr vorkommenden organischen Spurenstoffen auch künftig optimal entgegentreten zu können.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 38.2018 von EUWID Wasser und Abwasser, die als E-Paper und Printmedium am 18. September 2018 erscheint. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren. Sie wollen mehr? Das aktuell vergünstigte Premium-Abo+ bietet Ihnen eine perfekte Kombination aus dem Print- und Digitalangebot von EUWID Wasser und Abwasser.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − BUND Brandenburg fordert verbindliche Sulfat-Grenzwerte für in die Spree eingeleitetes Wasser

Klimareport: Jahresniederschlagshöhe in Mecklenburg-Vorpommern nimmt zu  − vor