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Saarland: Vierte Reinigungsstufe in sechs bestimmten Kläranlagen im Einzugsgebiet von Blies und Oster sinnvoll

Saarland: Vierte Reinigungsstufe in sechs bestimmten Kläranlagen im Einzugsgebiet von Blies und Oster sinnvoll
Kläranlage (Symbolbild)
27.01.2021 − 

Im Saarland ist es im Einzugsgebiet der Blies und der Oster sinnvoll, sechs bestimmte, unterschiedlich große Kläranlagen in Kombination um eine vierte Reinigungsstufe zu erweitern. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt des Entsorgungsverbands Saar (EVS) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Kaiserslautern. Der EVS habe die Erkenntnisse in seine aktuellen Planungen für eine vierte Reinigungsstufe in ausgewählten saarländischen Kläranlagen einfließen lassen, teilte das Umweltministerium in Saarbrücken mit, das das Projekt finanziell gefördert hat.

Der beste Kosten-Nutzen-Effekt werde erreicht, indem die Maßnahmen auf den mittelgroßen Kläranlagen wie Bliesen und Haupersweiler in der Nähe der Quellen von Blies und Oster mit einer vierten Reinigungsstufe auf großen Kläranlagen wie in Homburg kombiniert werden. Mit der gezielten Weiterentwicklung von sechs Anlagen für rund 25 Mio. Euro könne man nahezu die gleiche Verbesserung für das Gewässer erreichen wie mit der Nachrüstung von zehn Kläranlagen an den Belastungsschwerpunkten für knapp 35 Mio. Euro.

Wie EVS-Geschäftsführer Georg Jungmann erklärte, wurde im Rahmen des Forschungsprojekts ein umfangreiches Messprogramm durchgeführt, um die aktuelle Spurenstoffbelastung der Blies und ihrem bedeutendsten Nebenfluss der Oster zu erfassen. Darauf aufbauend wurden Modellberechnungen angestellt, um den Nutzen der Nachrüstung von Kläranlagen mit einer vierten Reinigungsstufe in verschiedenen Varianten zu betrachten. Die Untersuchung lasse wichtige Rückschlüsse für die sinnvolle und kosteneffiziente punktuelle Nachrüstung einzelner Kläranlagen im ganzen Land zu.

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