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Salzeinträge: K+S einigt sich mit Behörden aus Baden-Württemberg und Hessen

Salzeinträge: K+S hat sich mit Behörden aus
K+S
10.12.2020 − 

Das Bergbauunternehmen K+S hat mit zwei Behörden aus Hessen und Baden-Württemberg Vereinbarungen zur Verhinderung von Salzeinträgen getroffen. Laut einer Mitteilung wird K+S die Kalihalde in Buggingen zur Verhinderung weiterer Salzeinträge in das Grundwasser mit einer vollständigen Abdeckung sanieren. Darauf hätten sich das Unternehmen und das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald als zuständiger Bodenschutzbehörde, in einer Vereinbarung geeinigt.

Als Rechtsnachfolgerin der Bergwerksbetreiber war K+S zur Vorlage eines Sanierungsplanes herangezogen worden. K+S habe im Austausch mit den Behörden nicht nur das geforderte Sanierungskonzept erarbeitet, sondern sich nach Verhandlungen mit dem Landratsamt darüber hinaus auch bereit erklärt, es umzusetzen. Dazu werde die Halde vollständig abgedeckt, so dass Niederschläge kein Salz mehr aus dem Haldenkörper lösen können.

„Die jetzige Unterzeichnung der Vereinbarung ist ein großer Fortschritt für den Grundwasserschutz“, unterstrich die Landrätin des Kreises Breisgau-Hochscharzwald, Dorothea Störr-Ritter (CDU). Die umzusetzende Planung werde unter Beteiligung des Landratsamtes im nächsten Schritt abschließend geprüft und genehmigt. K+S trage die Kosten für die Sanierung. „Nach der Sanierung wird nur noch ein grüner Hügel zu sehen sein“, so Gereon Jochmaring, der bei K+S für die Betreuung der Altstandorte zuständig ist.

Weitere Vereinbarung mit Gemeinde Herleshausen im Werra-Meißner-Kreis

Im Rahmen der Vergleichsverhandlungen mit der Klägergemeinschaft hessischer und thüringischer Kommunen und Verbände im Einzugsbereich der Werra hat K+S mit der Gemeinde Herleshausen im Werra-Meißner-Kreis eine Vereinbarung unterzeichnet, teilte das Unternehmen weiter mit. Auch mit anderen Mitgliedern der Klägergemeinschaft sei eine Einigung in Vorbereitung. Im Rahmen des Vergleichs sichere K+S der Gemeinde die Beendigung der Versenkung von Salzabwässern in den Untergrund bis Ende 2021 und den Verzicht auf die Oberweser-Pipeline zu. Die Vereinbarung enthalte zudem eine Verständigung über die Umsetzung eines Maßnahmenkonzepts zur weiteren Entlastung der Werra sowie die gemeinsame Durchführung eines Naturschutzprojektes an der Werra oder einem ihrer Zuflüsse. Im Gegenzug werde Herleshausen die anhängige Klage gegen die Einleitgenehmigung für Salzabwässer in die Werra für erledigt erklären.

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