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Situation der Wasserversorgung in Sachsen hat sich noch nicht wesentlich entspannt

Situation der Wasserversorgung in Sachsen hat sich noch nicht wesentlich entspannt
Symbolbild Talsperre
28.02.2020 − 

Die Situation der Wasserversorgung in Sachsen ist angesichts geringer Füllstände in vielen Trinkwasserspeichern nach wie vor sensibel. Die Niederschläge der vergangenen drei Wochen hätten die Lage zwar stabilisiert, jedoch nicht wesentlich entspannt, schreibt das Landesumweltministerium in einer Mitteilung angesichts des Besuches von Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) an der Talsperre Klingenberg.

Der Minister hob die Bedeutung der Talsperren und deren Bewirtschaftung hervor. „Sachsens Talsperren sind zum Teil in Verbundsysteme integriert. Davon profitieren wir heute mehr denn je. Schließlich können wir geringere Füllstände in einzelnen Talsperren mit Wasser aus besser gefüllten Speichern ausgleichen. Als ein Baustein einer nachhaltigen Wasserversorgung und als Antwort auf den Klimawandel müssen wir das bestehende Verbundsystem erweitern“. Kurzfristig gelte es, so der Minister, die flexible und gute Bewirtschaftung seitens der Landestalsperrenverwaltung fortzuführen und sich mit den übrigen Verantwortlichen, also mit kommunalen und regionalen Wasserversorgern eng abzustimmen.

Der Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Heinz Gräfe, verwies auf die Mitverantwortung kommunaler und regionaler Partner. Wasserversorgung sei eine gemeinsame Aufgabe. Kommunen, Versorger und die unteren Wasserbehörden stünden ebenso in der Verantwortung, rechtzeitig geeignete Maßnahmen für einen ressourcenschonenden Umgang mit Roh- und Trinkwasser abzustimmen und umzusetzen. Dazu gehöre, dass die Öffentlichkeit informiert wird und dass frühzeitig ressourcenschonende Möglichkeiten eines reduzierten Verbrauchs abgestimmt, kommuniziert oder erlassen werden.

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