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Situation normalisiert sich: Mindestabflüsse an Spree und Schwarzer Elster erreicht

Reguläre Wasserbewirtschaftung an Spree und Schwarzer Elster kann prinzipiell wieder starten
Schwarze Elster
27.11.2020 − 

In ihrer vorerst letzten Sitzung stellten die Experten der Ad-hoc-AG „Extremsituation“ zu Beginn der KW 18 fest, dass seit Mitte Oktober die Mindestabflüsse in der Spree eingehalten werden und die Talsperren in Sachsen und Brandenburg aufgrund der seitdem gefallenen Niederschläge über 50 Prozent gefüllt sind.

In der Schwarzen Elster führt der trockengefallene Abschnitt zwischen Kleinkoschen und der Mündung der Rainitza wieder Wasser. Der Stauraum des Speicherbeckens Niemtsch konnte ebenfalls zu fast 50 Prozent wieder aufgefüllt werden. Wie aus einer Mitteilung des Brandenburger Umweltministeriums hervorgeht, entschied die Ad-hoc-AG, dass die reguläre Wasserbewirtschaftung in den Einzugsgebieten von Spree und Schwarzer Elster prinzipiell wieder aufgenommen werden kann.

Demnach lagen im Oktober die Niederschläge sowohl im sächsischen als auch im brandenburgischen Einzugsgebiet der Spree deutlich über den durchschnittlichen, mittleren Monatsniederschlägen. Die Zuflüsse zu den Talsperren Bautzen und Quitzdorf seien entsprechend gestiegen Die Talsperre Bautzen sei aktuell zu knapp 60 Prozent gefüllt (Stand 18. November 2020). Der Betriebsraum der Talsperre Quitzdorf stehe mit rund 31 Prozent zur Verfügung.

Talsperre Spremberg zu knapp 60 Prozent gefüllt

Der Wasserstand der Talsperre Spremberg stieg den Angaben zufolge aufgrund der weiterhin relativ hohen Zuflüsse von bis zu 11,5 Kubikmeter pro Sekunde auf aktuell 91,28 Meter Normalhöhennull (NHN, Stand 23.11.2020). Die Talsperre sei damit zu knapp 60 Prozent gefüllt. Ihre Abgabe verbleibe weiterhin auf 7,2 Kubikmeter pro Sekunde, da aufgrund von Baumaßnahmen bis Ende Dezember ein Stauziel von 91,50 Meter NHN nicht überschritten werden solle. Des Weiteren sei im November begonnen worden, im Spreewald den Winterstau anzusteuern.

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