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SRU: Hydromorphologische Veränderungen an Gewässern stärker berücksichtigen

SRU: Hydromorphologische Veränderungen an Gewässern stärker berücksichtigen
Renaturierung ©hahilinchen - Fotolia
14.05.2020 − 

Die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie muss insbesondere mit Blick auf die Verbesserung der Hydromorphologie gestärkt werden. Zu diesem Schluss kommt der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) in seinem heute vorgelegten Umweltgutachten 2020. Auch bis 2027 wird es nach Einschätzung des Sachverständigenrats voraussichtlich nicht gelingen, die Gewässer in Deutschland flächendeckend in einen guten Zustand zu versetzen. Einer der Belastungsschwerpunkte, die dafür verantwortlich sind, seien Strukturveränderungen an den Oberflächengewässern.

Begradigungen, Verbauungen und Eindeichungen haben die Ökologie der Gewässer zum Teil stark geschädigt, heißt es in dem Gutachten. Diese Eingriffe rückgängig zu machen, erfordere Zeit, aber auch Personal, Finanzmittel sowie eine zielführende, und verbindliche Maßnahmenplanung.

Derzeit befindet sich nur ein geringer Anteil der Flüsse und Seen in Deutschland in einem guten ökologischen Zustand, stellt der SRU fest. Kein einziger Oberflächenwasserkörper erreiche einen guten chemischen Zustand, insbesondere wegen einer zu hohen Belastung mit ubiquitären Schadstoffen. Die Beeinträchtigung des ökologischen Zustands resultiere hauptsächlich aus zwei Belastungsschwerpunkten: neben dem stofflichen Eintrag aus diffusen Quellen seien dies hydromorphologische Veränderungen an den Gewässern, die aus Sicht des SRU einer deutlich höheren Aufmerksamkeit bedürften.

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