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Thüringen: Start für Untersuchung der Gewässer auf Mikroplastik

Thüringen: Start für Untersuchung der Gewässer auf Mikroplastik
Bildquelle: fotohansel - Fotolia
30.11.2018 − 

Ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetik, wie es in Schweden besteht, hat Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund gefordert. Das wäre, neben der Vermeidung von Plastikmüll, ein wichtiger Schritt für den Gewässerschutz, sagte die Ministerin beim Start von Untersuchungen der Belastung von Thüringens Fließgewässern mit Mikroplastik. Die erste Beprobung erfolge in der Saale an drei Messstellen.

Bei den Untersuchungen arbeitet das Ministerium nach eignen Angaben mit der Universität Bayreuth zusammen. Erste Proben sind aus der Saale bei Jena entnommen worden. „Wir müssen genau wissen, welchen Gefahren wir möglicherweise ausgesetzt sind und wie hoch der Mikroplastikgehalt in unseren Gewässern tatsächlich ist“, sagte Siegesmund. Erste Ergebnisse sollen den Angaben zufolge im ersten Halbjahr 2019, frühestens ab März, vorliegen.

Siegesmund verwies darauf, dass eine länderübergreifenden Pilotstudie, die die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bereits ebenfalls gemeinsam mit der Universität Bayreuth durchgeführt habe, ergab, dass die Gewässer im Einzugsgebiet von Rhein und Donau mit Mikroplastik belastet sind (EUWID 12.2018).  Dabei wurden Mikroplastik-Konzentrationen in süd- und westdeutschen Fließgewässern ermittelt. Im Frühjahr 2019 erfolge nun die zweite Beprobung, diesmal unter Einschluss Thüringens. In dem Bundesland würden insgesamt sechs Proben entnommen.

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