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UBA-Bericht: Eintrag von Tierarzneimitteln durch Vorsorgeprinzip gering halten

UBA-Bericht: Eintrag von Tierarzneimitteln  durch Vorsorgeprinzip gering halten
Bildquelle: Jürgen Wackenhut - stock.adobe.com
16.01.2019 − 

Der Eintrag von Tierarzneimitteln in die Umwelt und die Gewässer sollte nach dem Vorsorgeprinzip so gering wie möglich gehalten werden, um potentielle Risiken zu begrenzen. Denn die Gefahren, die vom Einsatz Tierarzneimittel Einsatz auf dei Umwelt und die Gewässer ausgehen, seien derzeit noch nicht vollständig abschätzbar, heißt es in dem vom Umweltbundesamt herausgegebenen Bericht „Kommunikationsstrategien zur Verminderung von Tierarzneimitteleinträgen aus der Landwirtschaft in die Umwelt“.  

Auch die Studienlage darüber, wie groß die Gefahr einer Grundwasserbelastung durch Tierarzneimittel ist, ist noch nicht abschließend geklärt. Zahlreiche internationale Forschungsprojekte hätten Arzneimittel im Grundwasser nachgewiesen. Die aktuelle Datenlage belegt dem Bericht zufolge aber, dass Tierarzneimittel (TAM) über Wirtschaftsdünger und behandelte Weidetiere weit verbreitet in die Umwelt gelangen und dies umfangreiche Folgen für in der Umwelt lebende Organismen haben kann.

Der Bericht empfiehlt, den Pestizid-Grenzwert für Grundwasser für TAM als Schwellenwert in die europäische Grundwasserrichtlinie und die deutsche Grundwasserverordnung zu übernehmen: Es sollte der Grenzwert für Pflanzenschutzmittel-Grenzwert für Einzelstoffe im Grundwasser von 0,1 Mikrogramm pro Liter für TAM aufgenommen werden. Zudem sollten dem Bericht zufolge TAM-Wirkstoffe in die Liste prioriärer Stoffe übernommen werden.

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