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UBA: Flussrandstreifen zählen zu Orten mit hohem potenziellen Kunststoffeintrag

UBA: Flussrandstreifen zählen zu Orten  mit hohem potenziellen Kunststoffeintrag
Mikroplastik - ©Friedberg - stock.adobe.com
14.04.2021 − 

Flussrandstreifen, Straßenränder und Parkanlagen sind die Eintragsorte für Kunststoffe mit dem höchsten potenziellen Eintrag und anschließendem Kunststoffverbleib. Diese Feststellung trifft der Bericht „Kunststoffe in der Umwelt - Erarbeitung einer Systematik für erste Schätzungen zum Verbleib von Abfällen und anderen Produkten aus Kunststoffen in verschiedenen Umweltmedien“, den das Umweltbundesamt (UBA) aktuell veröffentlicht hat.

Die Abschätzung des verbleibenden Kunststofflitters - achtlos weggeworfene oder liegengelassene Abfälle - beläuft sich dem Bericht zufolge auf eine Menge von rund 1.500 t/a.

Unter Einbeziehung der „nicht-Littering“-Abfälle, etwa aus illegaler Entsorgung, erhöhe sich die Menge auf bis zu 3.750 t/a, wobei dies nur eine erste grobe Abschätzung darstellt, da eine erneute Prüfung der Quellen und getroffenen Annahmen notwendig wäre. Eine Anpassung auf Grundlage vorhandener Studien vergrößere die berechnete Gesamtmenge auf rund 13.100 t/a (bei 11.800 t/a im Bereich der Straßen). Im Vergleich zum ursprünglichen Basisszenario (1.500 t/a) ergeben sich dem Bericht zufolge damit aus entsprechenden Anpassungen der Annahmen im Ergebnis Änderungen der ermittelten Menge um fast einen Faktor 10.

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