|  

UBA: Gewässerverunreinigungen im Lauf der Jahre zurück gegangen

UBA: Gewässerverunreinigungen im Lauf der Jahre zurück gegangen
Bildquelle: pustleflower9024 - stock.adobe.com
03.01.2019 − 

Über eine im Lauf der Jahre abnehmende Tendenz bei den Gewässerverunreinigungen berichtet das Umweltbundesamt (UBA). Die bekannt gewordenen Fälle von Gewässerverunreinigungen sind von 4.051 im Jahr 2004 um 37 Prozent auf 2.563 im Jahr 2016 gesunken, heißt es in dem Bericht „Umweltdelikte 2016: Auswertung von Statistiken“, den das Umweltbundesamt (UBA) Ende vergangenen Jahres vorgestellt hat.

Die aufgeklärten Fälle und die Tatverdächtigen seien ebenfalls um 38 Prozent bzw. 40 Prozent zurückgegangen. Die Aufklärungsquote habe sich nur unwesentlich verändert.

Im Jahr 2016 umfassten die Gewässerverunreinigungen dem Bericht zufolge 13 Prozent der Straftaten gegen die Umwelt. Die Aufklärungsquote war bei den Gewässerverunreinigungen mit 49 Prozent wesentlich geringer als die Aufklärungsquote für alle ausgewerteten Umweltstraftaten mit 59 Prozent. Daher seien nur 11 Prozent der aufgeklärten Umweltstraftaten Gewässerverunreinigungen. 11 Prozent der Tatverdächtigen einer Umweltstraftat waren im Jahr 2016 wegen einer Gewässerverunreinigung verdächtig.

Die Anzahl der bekannt gewordenen Fälle im Jahr 2016 war in Niedersachsen mit 383, in Nordrhein-Westfalen mit 321, in Bayern mit 293 und in Baden-Württemberg mit 272 am höchsten. Die höchsten Häufigkeitszahlen – die bekannt gewordenen Fälle pro 100.000 Einwohnenden - lagen in Hamburg mit 12 und Schleswig-Holstein mit 10 vor. Eine hohe Aufklärungsquote hatten Bayern mit 62,8 und Rheinland-Pfalz 59,7 Prozent vorzuweisen, eine niedrige Berlin mit 24,7 Prozent, Bremen mit 29,7 Prozent und das Saarland mit 33,3 Prozent.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren. Sie wollen mehr? Das aktuell vergünstigte Premium-Abo+ bietet Ihnen eine perfekte Kombination aus dem Print- und Digitalangebot von EUWID Wasser und Abwasser.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − LFB: Donauausbau vor Hintergrund des Klimawandels nicht mehr sinnvoll

Hessen: Wasserwirtschaft sieht Brauchwassersysteme kritisch  − vor