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UBA: Grenzwertüberschreitungen liegen oft an Hausleitungen

UBA: Grenwertüberschreitungen liegen oft an Hausleitungen
Leitungswasser ©PHILETDOM - stock.adobe.com
15.06.2020 − 

Werden beim Leitungswasser Grenzwerte überschritten, liegt das häufig an den Leitungen in den Häusern. Die Wasserversorger garantierten in Deutschland eine sehr gute Trinkwasserqualität - darauf hat das Umweltbundesamt (UBA) in der vergangenen Woche anlässlich der Vorstellung eines Ratgebers mit dem Titel „Trinkwasser aus dem Hahn“ hingewiesen. Wenn Grenzwerte überschritten würden, liege das häufig an den Leitungen in den Häusern.

Das UBA weist darauf hin, dass für die Trinkwasser-Installation und deren gesundheitliche und technische Eignung zum Transport von Trinkwasser die Haus- und Wohnungsbesitzer verantwortlich sind. Zum Schutz des Trinkwassers vor Problemen und Verunreinigungen empfiehlt die Behörde in dem Ratgeber, Arbeiten an der Trinkwasser-Installation nur von Fachbetrieben ausführen lassen.  

"Auch Trinkwasser hat ein Verfallsdatum"

Die Behörde betont, dass das Lebensmittel Trinkwasser wie Milch, Brot oder Gemüse ein „Verfallsdatum“ habe, und ruft die Verbraucher dazu auf, für Lebensmittelzwecke kein abgestandenes Leitungswasser – Stagnationswasser – zu verwenden. Darin könnten sich Inhaltsstoffe aus den Leitungen angereichert haben. Nur frisches und kühles Wasser sollte getrunken werden.

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