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UBA: Prinzip „Agriculture“ führt zu geringeren Einträgen aus Landwirtschaft in die Gewässer


Bildquelle: Jürgen Wackenhut - stock.adobe.com
21.12.2018 − 

Folgt die Landwirtschaft dem Prinzip der Umwelt- und Qualitätsführerschaft, ist mit einem abnehmenden Austrag von Stickstoff in die Gewässer und damit zu einer Verbesserung der Gewässerqualität zu rechnen. Diese Aussage trifft das Umweltbundesamt (UBA) in seinem Bericht aktuell veröffentlichten „Landwirtschaft - quo vadis?“ Nachhaltigkeitsbewertung ausgewählter Entwicklungspfade in der Landwirtschaft“.

Das Prinzip der Umwelt- und Qualitätsführerschaft, in dem Bericht „Agriculture“ genannt, ziele auf die Erbringung von Gemeinwohlleistungen ab und könne auch als multifunktionale Landwirtschaft verstanden werden.

Demgegenüber bezeichne „Farming“ eine Landwirtschaft, in der die Produktion von Rohstoffen im Vordergrund steht und die dem Prinzip der Kostenführerschaft folgt. Dieser Ansatz sei hinsichtlich einer Vielzahl von Indikatoren negativ zu bewerten. Der Entwicklungspfad Farming zeigt keine Veränderung der Stickstoffausträge, die durch die Menge an Düngemitteln bedingt wird, da weiterhin ein hoher, aber bedarfsgerechter Einsatz an Düngemitteln erfolgt.

Der Entwicklungspfad Agriculture sei unter Aspekten der Nachhaltigkeit vielfach positiv zu bewerten, zumal er schon in seinem Ansatz der Erbringung von Gemeinwohlleistungen diene. Unter dem Entwicklungspfad Agriculture komme es zu einer Extensivierung der Düngung, die mit einer Reduzierung der Stickstoffausträge verbunden sei. Des Weiteren erfolge eine Verringerung der Stickstoffausträge aufgrund der zeitnahen Einarbeitung und der optimierten Technik zur Düngemittellagerung und -ausbringung.

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