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UBA sieht Forschungsbedarf beim Eintrag von Schadstoffen über Dachrinnen

UBA sieht Forschungsbedarf beim Eintrag von Schadstoffen über Dachrinnen
Dachrinne an Gründach ©Sven Böttcher - stock.adobe.com
31.08.2020 − 

Das Umweltbundesamt (UBA) sieht Forschungsbedarf beim Stoffaustrag von Dachrinnen und Fallrohren. Dafür gebe es bisher keine Angaben zu Freisetzungsraten von Schwermetallen, heißt es in dem Bericht  „Anwendungsgrundsätze für Geringfügigkeitsschwellen zum Schutz des Grundwassers (GFS-Werte) am Beispiel der Niederschlagswasserversickerung“, den das UBA aktuell veröffentlicht hat.

Während der Stoffaustrag von Dächern vielfach untersucht worden sei, sind dem UBA zufolge umfangreiche Untersuchungen zu Freisetzungsraten von Schwermetallen aus handelsüblichen Dachrinnenmaterialien zu empfehlen, um eine Datenbank aufzubauen, das breite Spektrum an Austragsraten abzubilden und verlässlichere Aussagen über die Höhe der Belastung treffen zu können.

Ebenfalls bestehe Forschungsbedarf bei nichtmetallenen Bedachungsmaterialien, für die es zu wenige Daten zum Stoffaustrag bzw. zu Freisetzungsraten gebe. Vor allem bestehe ein Mangel an Untersuchungen des Abflusswassers von mit Schiefer gedeckten Häusern. Eine umfassende Studie zu Freisetzungsraten von Schwermetallen aus Tonziegel-, Beton- und Schieferdächern würde die bestehende Datenlage nennenswert erhöhen, so das Umweltbundesamt. Zudem würde die Bewertung der Dachmaterialien verlässlicher erfolgen und die neu erfassten Freisetzungsraten in die Berechnung einfließen können.

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