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Umweltorganisationen: Gewässerschutz im Koalitionsvertrag verankern

Umweltorganisationen: Gewässerschutz im Koalitionsvertrag verankern
Aue ©holger.l.berlin - stock.adobe.com
29.10.2021 − 

Umweltorganisationen haben die künftigen Regierungsparteien aufgefordert, den Schutz der Gewässer im Koalitionsvertrag zu verankern.  Von der neuen Bundesregierung sei eine engagierte  Politik für Flüsse und Auen, Seen und Grundwasser als Daseinsvorsorge für Mensch und Natur zu erwarten, heißt es in einem gemeinsamen Forderungspapier, das die Umweltverbände BUND, DNR, NABU, Stiftung Living Rivers und WWF Deutschland gestern veröffentlicht haben. So gelte es, die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) entschlossen umzusetzen und den Zielhorizont 2027 ernst zu nehmen.

Dem Schutz der Gewässer sei eine prioritäre Rolle einzuräumen und die Weichen für eine erfolgreiche Gewässerpolitik seien in der kommenden Legislatur zu stellen, so die Organisationen. Dafür bedürfe es einer erheblichen Aufstockung der relevanten Förderprogramme, wie etwa des vom Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz finanzierten Auenförderprogramms „Chance.Natur“. Der Gewässerschutz müsse Teil eines umfassenden Renaturierungsfonds mit einer Gesamtfördersumme von mindestens 500 Millionen Euro pro Jahr werden.

Nach Auffassung der Umweltorganisationen bedarf es einer Initiative von Bund und Ländern zur zügigen und weitreichenden Renaturierung von Flüssen, Auen, Feuchtgebieten und Seen, um der Biodiversitätskrise entgegenzuwirken und den ökologischen Zustand der Gewässer zu verbessern. Der Gewässerschutz sei in andere Politikfelder zu integrieren.

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