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Umweltstiftung setzt sich für die Förderung von Zisternen ein

Umweltstiftung setzt sich für die Förderung von Zisternen ein
Starkregen
05.07.2021 − 

Die Umweltstiftung NatureLife-International fordert angesichts der jüngsten Überschwemmungen in vielen Städten und Gemeinden Deutschlands ein Milliardenprogramm für den Bau von Zisternen zur Wasserrückhaltung. „Nach dem Motto: Zaster für die Zukunft mit Zisternen können Siedlungsgebiete an die Auswirkungen des Klimawandels angepasst, der Ingenieur- und Bauwirtschaft geholfen, Arbeitsplätze geschaffen und künftige Generationen finanziell entlastet werden“, erklärte der Präsident der Umweltstiftung, Claus-Peter Hutter.

Seit der Jahrtausendwende sei es überdeutlich geworden, dass nach verheerenden, lokal sehr unterschiedlich auftretenden Starkniederschlägen unerträgliche Hitzewellen folgen. „Es genügt nicht vom Klimaschutz und Grün in der Stadt zu reden, um den Hitzekollaps in den Städten zu vermeiden, sondern es muss heute gehandelt werden um morgen all die erforderlichen Grünbestände auch bewässern zu können“, so die Umweltstiftung in einer Mitteilung. Hutter fordert dazu auf, sich wieder der seit Jahrtausenden weltweit bewährten Technik des Wassersammelns zu besinnen und fortentwickelt mit moderner Ingenieurtechnologie und Baukunst jeden Regen zu nutzen.

Hier seien die Städte und Gemeinden als Träger der Bauleitplanung gefordert. Es müsste eine rechtlich verbindliche Regelung geben, dass schon beim Bau und der Sanierung von Wohn- und Gewerbeimmobilien Zisternen angelegt werden. Regionale Wassernotfallpläne müssten aus Sicht der Umweltstiftung alle Faktoren wie Trinkwassersicherheit, Hochwasserschutz, Landwirtschaft und Energieproduktion einbeziehen.

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