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Umweltverbände und BDEW: Reduzierung der Tierhaltung für Gewässerschutz unverzichtbar

Umweltverbände und BDEW: Reduzierung der
© Elke Hötzel - stock.adobe.com
25.09.2019 − 

Natur- und Umweltschutzverbände haben gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erneut scharfe Kritik an der Düngepolitik der Bundesregierung geübt. Vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung in der laufenden Woche ihre Vorschläge (EUWID 35.2019) schriftlich in Brüssel abliefern muss, haben die Verbände in einer gemeinsamen Mitteilung erklärt, dass mit Blick auf den Gewässerschutz eine Reduzierung der Nutztierhaltung unumgänglich ist.

 „Die Politik des Durchhangelns, um keine Änderungen im System der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung vorzunehmen, versagt an allen Ecken und Kanten“, schreiben der BDEW, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Deutsche Naturschutzring (DNR).

Synergien zwischen Klimaschutz und Reduzierung des Nährstoffüberschusses

Teil der Lösung könne nur eine Tierhaltung sein, die konsequent an die Fläche gebunden ist. Die Bundesregierung sollte eine Reduzierung der Nutztierhaltung auch in ihrem Klimapaket nachliefern, so die Verbände weiter. Hier böten sich direkte Synergien zwischen Klimaschutz und Reduzierung des Nährstoffüberschusses. Entscheidend sei zudem, dass in den jetzt übermittelten Vorschlägen ein klarer Plan für ein Monitoring vereinbart wird. Nur so könne überprüft und sichergestellt werden, dass die vorgeschlagenen Maßnahmenverursachergerecht und wirksam sind.

Konkret fordern die Verbände insbesondere, dass die geforderte Reduzierung der Düngung um 20 Prozent in den bereits stark mit Nitrat belasteten „roten Gebieten“ auch für Grünland gelten müsse.

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