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Umweltverbände zur Elbvertiefung: Schaden für Umwelt und wenig Nutzen für Wirtschaft

Umweltverbände zur Elbvertiefung: Schaden
Elbe/Containerschiff ©nmann77 - stock.adobe.com
05.05.2021 − 

Die Umweltverbände BUND, NABU und WWF halten die Anfang Mai erteilte Teil-Freigabe der Elbvertiefung für einen „verkappten Verzweiflungsakt“, der als Erfolg gefeiert werde.

Wie die Hamburger Wirtschaftsbehörde mitteilte, ist nach dem planmäßigen Abschluss der Baggerarbeiten für die Fahrrinnenanpassung in diesem Frühjahr am 3. Mai die erste Freigabestufe für die verbesserten Tiefgänge umgesetzt worden. So könnten große Containerschiffe die neue Fahrwassertiefe mit einem bis zu 0,9 Meter erhöhten Tiefgang nutzen. Die bisherigen Tiefgangsrestriktionen auf Unter- und Außenelbe, die für den Hamburger Hafen zu deutlichen Wettbewerbsnachteilen geführt haben, gehörten damit der Vergangenheit an.

Die Umweltverbände konstatierten dagegen, dass es der Hamburg Port Authority (HPA) und der Bundeswasserstraßenverwaltung (GWDS) nicht gelungen sei, die komplette Fahrrinnentiefe herzustellen. Ursache dafür seien massive Schwierigkeiten insbesondere im Hamburger Hafen, mit dem hohen Sedimenteintrag fertig zu werden.

Verstärkt durch die abgeschlossene Elbvertiefung falle deutlich mehr Sediment an als von den Planern vorhergesehen. Bereits im ersten Quartal 2021 habe nahezu die durchschnittliche Jahresfracht vor der Insel Neßsand verklappt werden müssen. Nur der relativ hohe Oberwasserzufluss zwischen Januar und März 2021 habe dafür gesorgt, dass das Problem nicht noch größer geworden ist.

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