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Verbände fordern vom Verkehrsministerium, die Zukunft der Freizeitwasserstraßen zu sichern

Verbände fordern vom Verkehrsministerium, die Zukunft der Freizeitwasserstraßen zu sichern
Ein Wassersportler.
04.03.2020 − 

Die Zukunft der Freizeitwasserstraßen zu sichern ist Inhalt eines neuen Anforderungspapiers, mit dem sich der ADAC und verschiedene Verbände aus den Bereichen Wasserport- und Tourismus an das Bundesverkehrsministerium wenden. Laut einer Mitteilung des Allgemeinen Deutscher Automobil-Clubs geht es darin um drei zentrale Themen. Es gelte, den Wassertourismus als Instrument der Regionalentwicklung, Wirtschaftsentwicklung und der Daseinsfürsorge ins Wasserstraßen-Gesetz aufzunehmen.

Dabei müsse eine Bestandsaufnahme über den aktuellen Zustand der Schleusen und Wehre erfolgen und daraus ein detaillierter Sanierungsfahrplan abgeleitet werden. Dabei müssten die Entwicklungspotenziale im Sinne der oben genannten Ziele die Rangfolge der Investitionen bestimmen und nicht veraltete Erhebungen.

Eine weitere Forderung lautet, im Bundeshaushalt einen eigenständigen Haushaltstitel für die Nebenwasserstraßen einzuführen und die dafür notwendigen Personalkapazitäten zur Verfügung zu stellen. „Seit Jahren schaut der Bund zu, wie Schleusen und Wehre verfallen. Ist eine Anlage defekt, vergehen Jahre für die Notinstandsetzung oder einen Neubau. Es ist an der Zeit, endlich zu schnellen und sinnvollen Lösungen zu kommen“, so der Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes, Norbert Kunz.

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