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Wasserbewirtschaftung im Gebiet von Spree und Schwarzer Elster derzeit schwierig

Wasserbewirtschaftung im Gebiet von Spree und Schwarzer Elster ist derzeit schwierig
Bad Liebenwerda, Verlauf der schwarzen Elster.
29.04.2020 − 

Aufgrund der ausgeprägten Frühjahrstrockenheit gestaltet sich die Wasserbewirtschaftung im Gebiet von Spree- und Schwarzer Elster derzeit als schwierig. Wie das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburg mitteilt, hat die länderübergreifende „Ad-hoc-AG Extremsituation“ jetzt die Abflussverhältnisse in den Einzugsgebieten von Spree und Schwarzer Elster angesichts der langanhaltenden Trockenperiode bewertet.

Wegen der weiterhin angespannten Situation wird die seit Juni vergangenen Jahres regelmäßig werde die Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus Brandenburg und Sachsen ihre Treffen fortsetzen.

Bedingt durch extrem geringe Niederschlagsmengen im April 2020 – lediglich fünf Prozent der mittleren Niederschlagsmenge seien bisher gefallen – und der jahreszeitlich zunehmenden Verdunstung befänden sich die Abflussverhältnisse weiterhin auf niedrigem Niveau. Sie zeigten zum Teil bereits erste fallende Tendenzen. Während die brandenburgischen Speicher, Talsperre Spremberg und Speicherbecken Niemtsch, das Speicherziel nahezu erreicht haben, war in den sächsischen Talsperren Bautzen und Quitzdorf aufgrund der hydrologisch-meteorologischen Situation eine vollständige Wiederauffüllung nicht möglich.

Aktuelle Berechnungen zeigten, dass voraussichtlich nur sieben Millionen Kubikmeter Wasser zur Niedrigwasseraufhöhung der Spree aus den sächsischen Speichern zur Verfügung stehen werden. Dies würde lediglich 35 Prozent der unter normalen Bedingungen zur Verfügung stehenden Wassermenge (20 Millionen Kubikmeter) entsprechen.

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