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Weg für Hochwasserschutz an der Mangfall ist jetzt frei

Der Weg für Hochwasserschutz an der Mangfall ist jetzt frei
Quelle: Umweltministerium Bayern
30.09.2020 − 

Für den Hochwasserschutz an der Mangfall ist der Weg jetzt frei. Der neue Trinkwasserbrunnen Götting ist ein wichtiger Teil des Hochwasserschutzprojekts an der Mangfall. Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (FWG) Ende September bei der Einweihung des Trinkwasserbrunnens in Bruckmühl: „An der Mangfall entsteht ein Musterprojekt. Eine zukunftssichere Versorgung der Menschen mit hochwertigem Trinkwasser und wirkungsvoller Schutz vor Hochwasser gehen hier Hand in Hand.

Mit dem neuen Trinkwasserbrunnen Götting sei man einen deutlichen Schritt vorangekommen. Die Wasserversorgung in Bruckmühl sei auf lange Zeit gesichert. Das war Voraussetzung für den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Feldolling, dem Kernstück des Hochwasserschutzes an der Mangfall. Dieser Weg hin zu mehr Sicherheit und Lebensqualität sei jetzt frei. Mit einem Volumen von 75 Millionen Euro sei das Projekt das größte Hochwasserschutzvorhaben in Oberbayern. Der Freistaat und der Bund finanzieren das Projekt gemeinsam. Im Bedarfsfall können durch die Schutzmaßnahme insgesamt gut 6,6 Millionen Kubikmeter Wasser gespeichert werden, geht aus einer Mitteilung des Landesumweltministeriums hervor. Nahezu abgeschlossen sei bereits die Ertüchtigung der Deiche.

Mit der Errichtung des Brunnens Götting und den dazugehörigen Anlagen könne der Markt Bruckmühl nun auch während der Bauphase und später während des Betriebs des Rückhaltebeckens zuverlässig mit einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden. Bisher habe Bruckmühl die Brunnen „Vagen" als Hauptbrunnen genutzt. Glauber: „Unser Ziel ist, dass möglichst jede öffentliche Wasserversorgung zur Erhöhung der Sicherheit über zwei Standbeine verfügt – seien es eigene Gewinnungsgebiete oder Verbundleitungen zu Nachbarn“, so Glauber.

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