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Weltweit und auch in Deutschland weitere Maßnahmen zum Wasserschutz geboten

Weltweit und auch in Deutschland weitere
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21.06.2019 − 

Nicht nur global, sondern auch in Deutschland sind weitere Maßnahmen zum Schutz von Grund- und Oberflächenwasser geboten – nicht zuletzt, weil deren aktuelle Belastungen sich spätestens mittelfristig auch auf die Qualität von Trinkwasser auswirken.

Diese Aussage trifft das Umweltbundesamt (UBA) in dem aktuell veröffentlichten Abschlussbericht zum „6. Globalen Umweltbericht (GEO-6) 2019: Analyse der Implikationen für Deutschland“, mit dem der Behörde zufolge zufolge eine Brücke zwischen der Veröffentlichung GEO-6 auf UN-Ebene und der nationalen Debatte geschlagen werden soll. Das in Flüssen, Seen und Feuchtgebieten unmittelbar verfügbare Süßwasser nimmt weltweit dramatisch ab, heißt es in dem Bericht.

Für Deutschland stelle sich die Situation in Bezug auf Süßwasser teilweise anders dar als in anderen Teilen der Welt, aber ebenfalls wenig positiv. So ist die mengenmäßige Verfügbarkeit von Süßwasser bisher kein generelles, teils aber ein saisonales oder regionales, Problem in Deutschland. Während die Qualität von Trink- und Badewasser in Deutschland im Wesentlichen gut ist, sind knapp 35 Prozent aller Grundwasserkörper in einem schlechten chemischen Zustand, heißt es in dem Bericht.

Hauptursache für den Zustand des Grundwassers seien diffuse Belastungen aus der Landwirtschaft durch Nitrat, resümiert das UBA mit Bezug auf frühere Untersuchungen. Bei Nitrat überschritten 27,1 Prozent der 1200 Grundwasserkörper die Qualitätsnorm und bei den Pflanzenschutzmitteln überschritten 2,8 Prozent der Grundwasserkörper die Qualitätsnorm.  Zudem sei im Zuge des Klimawandels in größeren Regionen, insbesondere in niederen Lagen, mit einer geringeren Grundwasserneubildung und einem Absinken des Grundwasserspiegels zu rechnen

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