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WHO und Unicef: 2,2 Milliarden Menschen ohne Zugang zu sicherem Trinkwasser

WHO und Unicef: 2,2 Milliarden Menschen
© UNICEF/Raoelison
18.06.2019 − 

Rund 30 Prozent der Weltbevölkerung oder 2,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser. Damit entbehren sie Trinkwasser auf dem Grundstück, das frei von Kontaminierung und bei Bedarf jederzeit verfügbar ist. Das geht aus einem Bericht hervor, den das UN-Kinderhilfswerks Unicef und die Weltgesundheitsorganisation WHO heute  gemeinsam vorgestellt haben. Davon haben 785 Millionen Menschen nicht einmal eine Basis-Versorgung, das heißt, sie haben nicht einmal eine geschützte Trinkwasserquelle innerhalb eines Radius von 30 Minuten für den Hin- und Rückweg.

Dem UNICEF-WHO-Report zufolge haben mit 4,2 Milliarden Menschen mehr als die Hälfte aller Menschen weltweit haben außerdem keine sichere Sanitärversorgung und damit keine hygienische Toiletten, von denen das Abwasser sicher behandelt und entsorgt wird, und drei Milliarden Menschen haben keine Möglichkeit, sich zu Hause die Hände mit Seife zu waschen.

Der Bericht „Progress on drinking water, sanitation and hygiene: 2000-2017: Special focus on inequalities“ stellt auch heraus, dass zwar große Fortschritte beim Zugang zur Versorgung mit Wasser, Toiletten und Hygiene erreicht wurden. Dieser sei aber ungleich verteilt und es gebe große Lücken bei der Qualität der Versorgung. „Wenn das Wasser nicht sauber ist, wenn es nicht sicher ist, es zu trinken oder es zu weit weg ist, oder wenn eine Toilette nicht richtig funktioniert oder nur eingeschränkt zur Verfügung steht, dann tun wir noch nicht genug für alle Kinder weltweit“, sagte Kelly Ann Naylor, Unicef-Expertin für Wasser, Sanitär und Hygiene. Kinder und ihre Familien in armen und ländlichen Gemeinden unterlägen das größte Risiko, abgehängt zu werden. Regierungen müssten in ihre Gemeinden investieren, damit diese ökonomische und geographische Kluft überwunden werden und dieses grundlegende Menschenrecht erfüllt werden könne.

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