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Willingmann will Wasserwirtschaft bei Anpassung an Klimawandel unterstützen

Willingmann will Wasserwirtschaft bei Anpassung an Klimawandel unterstützen.
Armin Willingmann. Quelle: MWU/Harald Krieg
10.11.2021 − 

Sachsen-Anhalts Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann (SPD) will die Wasserwirtschaft des Landes bei notwendigen Anpassungen an Dürren sowie Starkregen- und Hochwasserereignisse langfristig unterstützen. „Um unsere Gewässer insbesondere nach den Dürren der vergangenen Jahre wieder in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen, ist die weitere Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie von elementarer Bedeutung", erklärte der Minister kürzlich beim Tag der Wasserwirtschaft in Magdeburg.

Am 22. Dezember 2021 werde der dritte Bewirtschaftungsplan veröffentlicht. Für die kommenden sechs Jahre liege dann ein Maßnahmenprogramm vor, das fast 2.500 Punkte beinhaltet. Dazu zähle auch, dass das Umweltministerium die naturnahe Umgestaltung geeigneter Gewässerabschnitte in der kommenden Förderperiode mit mehr als 28 Mio. Euro unterstützen werde. „Es wird maßgeblich darum gehen, die Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme angesichts zunehmender Hitzeperioden zu erhöhen", sagte Willingmann.

Um den Energieverbrauch von Trink- und Abwasseranlagen zu senken, werde das Umweltministerium ab 2024 Energiesparmaßnahmen noch stärker unterstützen. Nach dem in der aktuellen EU-Förderperiode 18 Vorhaben mit sechs Mio. Euro gefördert würden, werde das Ministerium ab 2024 über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) rund 50 Mio. Euro bereitstellen. „Wir haben uns in Sachsen-Anhalt vorgenommen, jährlich mehr als eine Million Tonnen CO2 einzusparen, um unsere Klimaschutzziele zu erfüllen. Hierfür bedarf es in allen Bereichen Kraftanstrengungen - so auch in der Wasserwirtschaft", erklärte Willingmann. Anlässlich des Tages der Wasserwirtschaft betonte der Minister auch Grundsätzliches: „Die öffentliche Wasserversorgung gehört traditionell zum Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge. Dies haben die Regierungsparteien im Koalitionsvertrag deutlich gemacht."

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