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WRRL: Maschinenfleet erreicht als erstes Bremer Gewässer die ökologischen Ziele

WRRL: Maschinenfleet erreicht als erstes Bremer Gewässer die ökologischen Ziele
Bremen Symbolbild.
15.03.2021 − 

In Bremen zahlen sich die bisherigen Bemühungen zur Erreichung der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zunehmend aus, denn einige Gewässer erreichen diese Ziele der WRRL für Fische, wirbellose Tiere und Pflanzen. Laut einer Mitteilung der Umweltsenatorin haben die Verbesserungsmaßnahmen dazu geführt, dass das Maschinenfleet als erstes Bremer Gewässer die ökologischen Ziele erreicht.

Für einzelne sogenannte biologische Qualitätskomponenten (Fische, Pflanzen, wirbellose Tiere) sei dieses Ziel auch schon in Teilbereichen der Ochtum, der Kleinen Wümme, des Kuhgrabens und der Wümme erreicht. Da aber die schlechteste Bewertung der Einzelkomponenten entscheidend für das Gesamtergebnis sei, erreichten diese Gewässer noch nicht das Ziel des guten ökologischen Gesamtzustands.

Um die Ziele der WRRL zu erreichen, seien bis 2027 weitere Maßnahmen in Bremen vorgesehen. Dabei handele es sich um Renaturierungsmaßnahmen, wie sie zum Beispiel schon an der Weser in Hemelingen, Rablinghausen und Habenhausen, an der Kleinen Wümme und am Huchtinger Fleet erfolgreich durchgeführt wurden, aber auch die Beseitigung von Wanderhindernissen für Fische in der Varreler Bäke und der Ochtum stehen für die nächsten Jahre auf dem Programm.

Optimierung der Zentralkläranlage Bremerhaven, Förderung von Gewässerrandstreifen

Der chemische Zustand als zweites wichtiges Ziel der WRRL für Oberflächengewässer werde flächendeckend in Deutschland wegen der Überschreitung der Grenzwerte für Quecksilber und für PBDEs (Polybromierte Diphenylether) als nicht gut eingestuft. Aber auch einige andere Schadstoffe würden zu Belastungen der Gewässer führen. Die Überprüfung von Niederschlagswassereinleitungen, eine Schmutzfrachtmodellierung für das Mischsystem und die Optimierung der Zentralkläranlage Bremerhaven sollen ebenso zur Reduzierung des Eintrags von Schadstoffen führen wie die Förderung von Gewässerrandstreifen.

Auch für die Verbesserung und den Schutz des Grundwassers seien Maßnahmen vorgesehen. Eine gewässerschonende Landbewirtschaftung zu fördern sei neben der konsequenten Umsetzung der novellierten Dünge-Verordnung eines der Haupthandlungsfelder, um die Nähr- und Schadstoffbelastung im Grundwasser zu reduzieren. Besonders intensiv umgesetzt werden die Maßnahmen zum Gewässerschutz mit Erfolg in den Gebieten zur Trinkwassergewinnung, heißt es weiter. Aktuell würden nur etwa zehn Prozent der landwirtschaftlich beeinflussten Gütemessstellen in Bremen die Umweltqualitätsnorm für Nitrat im Grundwasser überschreiten.

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