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Zustand von Brandenburgs Gewässern weit von den Zielen der WRRL entfernt

Zustand von Brandenburgs Gewässern weit von den Zielen der WRRL entfernt
Silvia Bender ©Stefan Gloede
01.12.2020 − 

Der Zustand von Brandenburgs Gewässern ist zum größten Teil ziemlich weit von den Zielen der maßgeblichen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) entfernt. Das sagte die Umwelt-Staatssekretärin Silvia Bender bei einer Online-Landesvertreterversammlung des Naturschutzbundes (NABU) Brandenburg.

Im Ergebnis der aktuellen Bestandsaufnahme hätten 80 Prozent der See-Wasserkörper keinen guten Zustand beziehungsweise kein gutes Potenzial, sagte die Staatssekretärin. Bei den Fließgewässer-Wasserkörpern sind es 93 Prozent und bei den Grundwasserkörpern immer noch 24 Prozent, die sich in keinem guten chemischen Zustand befinden. Aufgrund der zunehmenden Trockenheit habe das land mit erheblichen Wasserstandsverlusten in den Seen und drastisch fallenden Grundwasserständen zu kämpfen.

Niedrigwasserkonzept in Arbeit

Bender verwies darauf, dass der Landtag in Potsdam die Landesregierung mit der Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes zur Anpassung an den Klimawandel im Politikfeld Wasser beauftragt habe (EUWID 37/2020). Als Bestandteil dieses Konzeptes werde bis Ende 2020 ein Landesniedrigwasserkonzept erarbeitet.

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