Bremen ruft Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Schulen, Vereine und Initiativen dazu auf, versiegelte Flächen aufzubrechen und zu begrünen. Der Wettbewerb „Bremen pflastert ab!“ beginnt am 21. März 2026 und läuft bis zum 31. Oktober 2026. Ziel ist es, möglichst viele Quadratmeter Pflaster, Beton oder Asphalt zu entfernen und so einen Beitrag zur Klimaanpassung, zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Förderung der Artenvielfalt zu leisten, berichtet die Umweltsenatorin.
Teilnehmende können private versiegelte Flächen etwa in Vorgärten, Hinterhöfen, auf Schulhöfen oder Firmengeländen entsiegeln und naturnah gestalten. Voraussetzung ist, dass die Fläche im eigenen Eigentum steht oder die Eigentümer zustimmen. Für die Teilnahme müssen Vorher- und Nachher-Fotos eingereicht sowie die entsiegelte Fläche online dokumentiert werden. Alle Informationen und die Anmeldung sind über die Wettbewerbsseite www.bremen-pflastert-ab.de möglich.
Die Preise werden in drei Kategorien „goldene Spitzhacke" für die größte entsiegelte Fläche, „goldene Gießkanne" für eine besonders gelungene Gestaltung sowie „grüner Roland" als Wanderpokal für den Stadtteil mit dem größten Engagement vergeben. Der Wettbewerb ist Teil der bundesweiten Initiative abpflastern.de. Mit der Aktion reagiert Bremen auf zunehmende Belastungen durch Starkregen und Hitzeperioden.




