Das EU-Parlament hat endgültig grünes Licht für neue Maßnahmen zur Verringerung der Verschmutzung von Grund- und Oberflächengewässern und zur Verbesserung der EU-Wasserqualitätsstandards gegeben. Die entsprechende Richtlinie, die im Rahmen des Aktionsplans „Zero Pollution“ des Europäischen Green Deal vorgelegt worden war, ändert die Wasserrahmenrichtlinie, die Richtlinie über Umweltqualitätsnormen und die Grundwasserrichtlinie, wie das Parlament mitteilte.
Die damit angenommene Rechtsvorschrift, über die das Parlament und der Rat im vergangenen Spätsommer eine Einigung erzielt hatten und die der Rat kürzlich angenommen hat, aktualisiert die Listen der zu überwachenden und zu kontrollierenden Schadstoffe durch die Aufnahme von PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen), Arzneimitteln wie Schmerzmitteln, Industriechemikalien und Pestiziden. Für mehrere bereits aufgeführte Schadstoffe gelten nun strengere Umweltqualitätsnormen.
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