Europas Wasserversorger erfüllen ihre Aufgaben für die Bürger, doch für mehr Widerstandsfähigkeit sind höhere Investitionen und eine wirksamere Vermeidung von Umweltverschmutzung erforderlich. Die neue Ausgabe des EurEau-Berichts „Europe’s Water in Figures“ bringt zum Ausdruck, dass Europas Wassersektor trotz zunehmender finanzieller und ökologischer Belastungen gut abschneidet. Hinter der Versorgung des Großteils der Bevölkerung auf dem gesamten Kontinent mit sicherem Trinkwasser und mit der Abwasserentsorgung „verbergen sich eine alternde Infrastruktur, steigende Kosten und neue ökologi-sche Herausforderungen, die die künftige Widerstandsfähigkeit gefährden“, schreibt EurEau.
Dem Bericht zufolge sind 97 Prozent der Europäer an die Trinkwasserversorgung und rund 90 Prozent an die Abwassersammlung und -behandlung angeschlossen, während die Haushalte nur etwa ein Prozent ihres Einkommens für Wasserdienstleistungen ausgeben. Um diese Leistung aufrechtzuerhalten, seien höhere Investitionen erforderlich.
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